Projektende

Das Projekt road2work ist seit dem Sommer 2010 Geschichte. Die Reise zu Fuss von Zürich nach Luzern war wunderbar und du kannst auf diesem Blog alles nachlesen.

Meine aktuellsten Projekte und Interessen findest du hier: http://dreamfalcon.wordpress.com

Ich freue mich über deinen Besuch!

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Zu Fuss zur Arbeit – das Fazit

Nun bin ich also die ganze Strecke von Zürich nach Luzern gelaufen. Wenn ich jetzt auf dem Weg zur Arbeit aus dem Zug schaue, weiss ich besser, wie es an den verschiedenen Orten ausschaut. Es werden Erinnerungen wach oder ich entdecke noch einen Abschnitt oder Ausschnitt, den ich mir auf dem Fussweg nicht so genau anschauen konnte.
Obwohl mir aufgefallen ist, wie dicht besiedelt die Schweiz ist (es gab kaum einen Weg, wo ich nicht mindestens alle halbe Stunde jemandem begegnet bin oder wo ich mal kein Haus im Blickfeld hatte) war mein Projekt auch nur gerade deswegen möglich. Ohne dieses dichte Bahnnetz wären meine Etappen länger gewesen und ich wohl gar nie auf diese Idee gekommen.

Und nun der Weg zurück?

Aber klar doch. Nicht dieselbe Strecke und nicht grad jetzt. Wenn es passt, werde ich im Frühling 2011 damit beginnen. Den Modus und die Strecke muss ich noch definieren – aber das hat jetzt ein wenig Zeit. 🙂

Vielleicht lege ich den Fokus nächstes Mal auf Graffitis...

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Die Schlussstatistik

Etappenzeit: 3h 01min 51sec (Buchrain – Ebikon: 50min)
Distanz: 6.87 km (Buchrain – Ebikon: 2.1 km)
Anzahl Vogelarten: 30
Andere Tiere: Hunde, Kühe, Pferde, Katzen, Spinnen, Eichhörnchen, Käfer


Total

Die Zahlen in Klammern sind die Zahlen mit der 2. Version der 6. Etappe:

Zeit: 23h 54min 34sec (24h 58min 14sec)
Distanz: 75.66 km (70.84 km)
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 22 (24) – Fisch, Schnecken, Maus, Schmetterlinge, Hunde, Katzen, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine, Hausschweine, Schafe, Kühe, Hühner, Hausenten, (Esel), Mücken, Eidechsen, Froschgequake, Eichhörnchen, Käfer, Spinne

Ein Kommentar

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die vierzehnte und letzte Etappe – der Bericht

Das war es nun also: die letzte Etappe bis zur Arbeit. Nach dem verregneten ersten Versuch, war für Mittwoch besseres Wetter vorher gesagt und so wiederholte ich die Strecke von Ebikon bis Luzern. Es war neblig in Ebikon und ich wollte schon zum Starten erstmal einen Kaffee trinken gehen. Aber 1. scheint es in Ebikon beim Bahnhof keinen Ort zu geben, wo ich einen Kaffee bekommen hätte und 2. riss der Nebel gegen Luzern hin schon auf. Und so machte ich mich auf den Weg. Die Vögel waren schon einiges munterer als letztes Mal. Doch das Wetter überlegte es sich noch einmal und der Nebel wurde nochmals dichter. So hatte ich leider kein schönes Licht auf der Spinne mit Tau und einer speziellen Struktur in ihrem Netz.

Spinne mit speziellem Netzmuster

Ich wartet auf etwas Sonne und spazierte durch die Wiese. Es gab aber noch keine Sonne, dafür hatte ich nachher nasse Füsse.

Ried und Wiese beim Rotsee

Es sah nicht mehr so aus, wie wenn bald die Sonnen scheinen würde und so spazierte ich diesmal auf der Maihof-Seite dem Rotsee entlang. Nach dem Bootshaus wärmte mich endlich die Sonne und ein paar Vögel erhellten mein Gemüt. Am meisten die Reiherente mit ihrem Kleinen, weil es das erste Mal war, dass ich ein kleines Reiherentchen in der Schweiz sah.  Offenbar brüten sie jetzt häufiger in der Schweiz.

Mama Reiherente mit dem ein paar Tage alten Nachwuchs

fifties style: Hunde an die Leine

Seerosen und Blässhuhn

Zottiger Bienenkäfer (Trichodes alvearius)

Über den Bramberg und mit einem kleinen Abstecher in den Wettsteinpark erreichte ich nach rund 75km und 25 Stunden meine Arbeit. 🙂

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14. Etappe – Wiederholung der Schlussstrecke

Ich bin auf der ersten Zugfahrt nach Luzern, nachdem ich mein Weg zur Arbeit nun einmal „vollständig“ gegangen bin. Der Bericht und die Fotos zur Schlussetappe folgen bald.

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I’m just walking

Es gibt noch andere, die gehen: etwas länger, etwas weiter I’m just walking

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die geplante letzte Etappe – der Bericht

Es war die letzte Möglichkeit im Juli – also sozusagen innerhalb eines Jahres – meine Strecke zur Arbeit fertig zu gehen. Die Wettervorhersage war so, dass ich darauf hoffen konnte, dass die Regenwolken aufreissen würden, um wunderbare Wolken-Sonnen Stimmungen zu erleben. Es kam anders.

Ich begann bei Nieselregen in Buchrain und spazierte zwischen Maisfeldern und Bahnstrecke entlang. Auf der anderen Seite des Geleise die Schindler Aufzug Fabrik.

Die Schindler hinter dem Geleise

Wegen dem vielen Regen der letzten Tage hatten sich auf den Feldern zum Teil kleine Seen gebildet, die von Stockenten genutzt wurden. Irgendwann war die Strecke dem Geleise entlang vorbei und da dies nicht ausgeschildert war, machte ich einen kleinen Umweg um eine paar Industriegebäude herum.

Feld mit Seelein und Enten

Industrie

Kurz vor Ebikon löste sich ein jahrelanges Rätsel: Aus dem Zug ist nur ein Betonruine zu sehen, die von Tauben bewohnt wird. Diese gibt es bestimmt schon mehr als 20 Jahre und nie war mir klar, wieso dieses hässliche Ding nicht abgerissen würde. Nun weiss ich es, da ich das erste Mal auf der anderen Seite stand: es ist eine Unterführung, eine Tunneleinfahrt. Das Gebäude darüber wurde aus irgendeinem Grund nie fertig oder so.

Tunnel- / Unterführungeinfahrt

So ist es der zugfahrenden Bevölkerung wohl besser bekannt...

Am Bahnhof Ebikon stand ein unspektakulärer Zirkuswagen und es begann etwas mehr zu regnen.

Knie Zugwagen in Ebikon

Die Sonnenblumen blühten und leuchteten trotz düsterem Himmel und die Kühe am Rotsee suchen Schutz vor dem Regen.

Sonnenblumen im Regen

Kühe am Waldesrand suchen Schutz vor dem Regen

Als dann die Aussichten nicht besser wurden und ich auf der ganzen Strecke dem Rotsee entlang nur dem Regen ausgesetzt war, entschloss ich, dass diese 14. Etappe nur bis Ebikon zählt und ich also Ebikon – Luzern/Arbeit nochmals wiederholen will.

Düstere Aussicht auf den Rotsee

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