Monatsarchiv: September 2009

24. September

Es wird langsam Herbst. Am Morgen hängen die Nebel tief – kein gutes Licht für einen Morgenspaziergang. Dennoch lässt sich auch aus dem Zug die Natur in „Kürzestmomenten“ geniessen, z.B wenn sich im nebligen Morgenlicht sich Stare auf den Hochspannungsleitungen besammeln.
Auf der Heimfahrt durchbrechen einzelne Sonnnstrahlen die Nebelwolken. Auf den Feldern wird geerntet und danach stöbern Krähen, Tauben, Lachmöwen nach Überresten. Graureiher stehen still am Feldrand, ein Turmfalke und Mäusebussarde fliegen darüber hinweg.
In Cham stehen die jungen Nilgänse am Wasser und ich hoffe sie einmal von Nahem zu sehen.
Für die nächste Etappe brauche ich neben Zeit am liebsten einen nebelfreien Tagesbeginn und beides scheint im Moment nicht ganz einfach.

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die fünfte Etappe – Statistik

Etappenzeit: 2h 29min 33sec (inkl. Frühstück)
Distanz: 4.58km
Anzahl Vogelarten: 15
Andere Tiere: Hunde, Schmetterlinge, Wollsäue, Pferde, Ponys, 1 Ziege
Musik im Kopf während dem Spazieren: nichts


Total

Zeit: 6h 32min 37sec
Distanz: 26.25 km
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 14 – Fisch, Schnecke, Maus, Schmetterlinge, Hund, Katze, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine

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die fünfte Etappe: Horgen Oberdorf – Sihlbrugg

Es ist ein sonniger Tag dieser 09.09.09. Ich gehe bei Sonnenaufgang aus dem Haus und starte meine letzte Etappe auf der Zürichseeseite um 8 Uhr.
Die ersten 10 Minuten führen steil nach oben durch Wohnquartiere, dann ein Stück durch den Wald und unter der Autobahn hindurch. Im konstanten Dröhnen der Autos kann ich dennoch ein paar Vogelstimmen ausmachen: Sumpfmeisen und ein Wintergoldhähnchen hüpfen umher. Der Waldweg führt bis auf die Anhöhe, und ich blicke noch einmal zurück auf den Zürichsee.

ln Wührenbach gibt es viele Pferde, Ponys, eine Ziege und auch zwei Wollsauen mit 8 bzw. 5 Jungtieren. Hier ist es schön ruhig, nur die vielen Hochspannungsleitungen stören das idyllische Bild.

Wührenbach

Wührenbach

Wollsau

Wolesäuli

Kurz darauf beginnt bereits der „Abstieg“ ins Sihltal und schon ist der Strassenlärm zu hören. Doch viele kleine Singvögel geniessen tschirpend die Sonne in den Bäumen.

Sihltal

Sihltal

Die Bitte des WildesDie Bitte des Wildes

Kommst du, oh Mensch in, das Revier,
vergiss uns nicht, wir leben hier!
Sind froh und dankbar, genau wie du,
gibt man uns Frieden und die Ruh.
Führe deinen Hund stets an der Leine,
solche, die nicht jagen, gibt es keine.
Wir bitten dich, sei darauf bedacht,
Dir ist der Tag,
lass und die übrig bleibende Nacht.
Drum, wenn die Sonne geht zur Ruh,
verlass den Wald auch du.
Sei morgens nicht so zeitig hier,
sonst störst du uns und das Revier.
Vom Dämmern bis zum führen Morgen,
da müssen wir für Äsung sorgen.
Gar eng ist unser Paradies,
das uns die Technik übrig liess.
Lass uns die Dickungen,
bleib du auf den Wegen,
so kommst du unserer Bitt entgegen!
Für dein Verständnis danke dir,
das Wild und die Jagdpächter vom Revier.

Sihlbrugg

Sihlbrugg

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Eingeordnet unter 5. Etappe, zur Arbeit - zu Fuss

Vogellandschaften – birdscapes

Dieses Buch ist grandios! Sieben Landschaften als Pop-Up mit ihren Vögeln und ihren Gesängen. Von der Wüste zum Pazifik, zu Wald, Tundra, Sumpflandschaft über das Grasland zum Urwald.

Birdscapes, a pop-up celebration of bird songs in stereo sound. By Miyoko Chu with the Cornell Lab of Ornothology. Chronicle Books.

This book is absolutely amazing! Seven birdscapes in pop-up – the bird’s habitat and their songs. From the desert to the pacific coast, forest, tundra, swamp to the graslands and rain forest.

Graslands

Graslands

Sonoran Desert

Sonoran Desert

birdscapes

birdscapes

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