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6. Etappe

sixth & seventh part – summary

I did both the 6th and the 7th part two times – though for different reasons.

The 6th stretch took me along the River Sihl to one famous roundabout that looks very American and then onward to Baar. The path along the River looks very nice from the train. It is quit different from the path: the noise of the cars is awful and for the biggest part it’s everything else than a romantic walk. But still, seeing it from this perspective was very interesting. The noise and the traffic were two reasons why I’ve decided to give the 6th leg another try – over the hill. That was very interesting because I was actually walking „over the railway“ (the train is in a tunnel there) and it was a totally new part of Switzerland for me.

When I did the 7th part for the first time it was a little foggy. When I got off the train in Baar I thought that the fog will be gone soon. But no, for the most part I walk in very dense fog and at the end I had no idea, how the landscape looked around me. So one morning when the weather was fog-less I wanted to that same walk again. This time I knew how it looked – but I have to say that being in the fog was somehow more interesting. Funny how things go.

Check out the photos of all the stretches in the German articles!

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die sechste Etappe (2. Version) – Statistik

Etappenzeit: 3h 30min 09sec
Distanz: 9.72km
Anzahl Vogelarten: 20
Andere Tiere: Hunde, Ziegen, Katzen, Schafe, Kühe, Ponys, Pferde, Esel, Hausenten
Musik im Kopf während dem Spazieren: nichts – wohl zu kalt


Total

Zuerst jeweils die Zahlen der 6. Etappe 1. Version und in Klammern der 2. Version:

Zeit: 10h 26min 17sec (10h 02min 46sec)
Distanz: 37.24 km (35.97km)
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 17 (19) – Fisch, Schnecken, Maus, Schmetterlinge, Hunde, Katzen, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine, Hausschweine, Schafe, Kühe (Esel, Hausenten)

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die sechste Etappe (2. Version) – der Bericht

Zehn Tage nach meiner letzten Etappe von Sihlbrugg Station nach Baar stand ich also wieder um 7.15 beim Bahnhof Sihlbrugg. Nachdem ich letztes Mal den Weg der Sihl entlang gewählt hatte, wollte ich unbedingt noch die Variante über den Hügel ausprobieren – sozusagen über dem Tunnel der Bahn und somit „näher“ an meinem üblichem Arbeitsweg.
Zehn Tage im Herbst machen ziemlich was aus in punkto Tageslicht. (Bezüglich Temperatur auch: wohl mindestens 10 Grad kälter.) Es war weder wie erwartet wolkenlos noch nur leicht bewölkt, sondern fast stockdunkel und nachdem mir meine Eltern noch ein paar Räubergeschichten zum Sihlwald erzählt hatten, lief ich nicht sofort los, sondern liess es noch etwas tagen. Über die viel befahrene Sihltalstrasse führt eine Überführung direkt in den Wald. Es geht den Hügel hinauf und es hatte viel Laub und Pilze. Im Frühling wäre der Duft des Bärlauchs wohl allgegenwärtig. Die Vögel zeigten sich nicht und ich meinte Kohl- und Blaumeisen und Amseln an ihren Gesängen zu erkennen. Kurz vor der Anhöhe geht es nach rechts in die Kernzone des Wildnisparks. Mein Weg führte mich aber nach Links aus dem Wald raus zum Schweikhof. Die schneebedeckten Alpen waren zu sehen aber leider war der Himmel immer noch bedeckt und das Licht miserabel.

Tellergrosse Pilze (unten meine Schuhspitze)

Tellergrosse Pilze (unten meine Schuhspitze)

In einem Baum, der schon gar keine Blätter mehr hatte, hielt sich ein Buntspecht an einem Ast und irgendwie sah er etwas durchfroren aus. Etwas weiter waren Buchfinken am Buchennüsse knacken.

Auf dem Weg nach Ebertswil hatte es zwei kleine Naturschutzgebiete an welchen ich jeweils etwas stehen blieb. Mit dem schlechten Licht war es sehr schwierig die Vögel zu identifizieren.Einfach waren nur die Eichelhäher und die Blaumeisen. Da kleine Kiesgrubenbiotop umflogen Scharen von Buch- und Grünfinken und ich konnte sogar einen Bergfink ausmachen. In Ebertswil hatte es einen schönen Garten mit – trotz der Kälte – schön blühenden Blumen. An einer verdorrten Sonneblume pickte ein Distelfink Samen. Am Ende des Dorfes hatte es Ponys, Pferde, Esel, Geissen und Hausenten.
Kurz nach Eberswil hatte es ein Feld verdorrtes Feld mit Disteln und ein grosser Schwarm Distelfinke (sicher 100 Vögel) liess sich darauf nieder. Aus einem nahe gelegenen Baum flogen 30 Ringeltauben auf. Leider konnte ich auch diese beiden Naturschauspiele mangels Sonnenlicht nicht fotografisch fest halten.

Schöne Spielkuh in Ebertswil

Schöne Spielkuh in Ebertswil

Grosse Baustelle beeinträchtigs Landschaftsbild

Grosse Baustelle beeinträchtigt Landschaftsbild

Den Ausblick beim Milchsuppenstein liess ich rechts liegen. Mein Weg führte mich wieder in den Wald, wo die Buchennüsse und Eicheln unter meinen Schritten knackten. Erst unten auf der Ebene schien plötzlich die Sonne und begleitete mich bis Baar. Diesmal ging ich an den Schrebergärten vorbei und sah das Entengehege unter der Eisenbahn mit exotischen Enten (Zwergsäger, Bahamasente, Mandarinente und diversen Gänse u.a. Streifengänse). Auf die Minute, als ich in Baar auf das Perron kam, fuhr der Zug ein, der mich nach Luzern brachte.

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die sechste Etappe – Statistik

Etappenzeit: 3h 53min 40sec (inkl. 5min Frühstück)
Distanz: 10.99km
Anzahl Vogelarten: 24
Andere Tiere: Hunde, Schweine, Ziegen, Katzen, Schafe, Kühe
Musik im Kopf während dem Spazieren: nichts – wohl zu viel Autolärm


Total

Zeit: 10h 26min 17sec
Distanz: 37.24 km
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 17 – Fisch, Schnecken, Maus, Schmetterlinge, Hunde, Katzen, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine, Hausschweine, Schafe, Kühe,

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die sechste Etappe – der Bericht 3. Teil

Kurz darauf trete ich aus dem Wald und sehe die Berge von der Rigi bis zum Pilatus. Ich nehme nicht den Weg direkt nach Baar, sondern gehe rechts zu den Bauernhöfen, welche bei der Bahnlinie sind. Neben den kurzstämmigen Apfel- und Birnbaumreihen hat es auch noch ein paar alte Hochstämmer, bei welchen die Früchte auf den Boden fallen. Im hohen Gras ist der Starenschwarm nur sichtbar, wenn die Vögel auffliegen – dann setzen sie sich wieder und versinken im Grün. Einige sitzen aber lieber auf den Drähten.

Stare

Stare

Elster und Stare

Elster und Stare

Der erste Bauernhof ist ein Erlebnishof von Volg (dass es das gibt, hätte ich nicht geahnt…) und es hat zwei Schweine und zwei Geissen. Bei den Schweinen bleibe ich etwas, weil die eine so zutraulich auf mich zu kommt und auch weil es wieder zu regnen begonnen hat.

Ringelschwanz

Ringelschwanz

Glücksschwein

Glücksschwein

... und nach dem Suhlen

... und nach dem Suhlen

Geiss

Geiss

Noch etwas weiter hat es auch noch Schafe, die unter den Nussbäumen grasen.

Schaf

Schaf

Um irgendwie über den Bach zu kommen, gehe ich den Zwetschgenbäumchen entlang, muss dann aber querfeldein, werde von neugierigen Kälber ännet dem Zaun begleitet (zum Glück nicht von einem zornigen Bauern). Das kleine Weglein welches ich anpeile, stellt sich als Kanal heraus, doch ich kann mich am Maisfeld entlang drücken und komme so endlich auf das Strässlein, welches mich über das Bächlein zur Baarer Allmend bringt.

Dort stehen fünf Graureiher im Feld und ich kann mir endlich diese eingezäunten Waldquadrate anschauen, die vom Zug aus so künstlich auf der grossen Wiesenfläche stehen. Es scheint sich um Anlagen des Pumpwerkes, also der Wasserversorgung zu handeln.

eingezäuntes Waldquadrat

eingezäuntes Waldquadrat

Nach dem Lüften dieses Geheimnisses spaziere ich meine letzten Meter für heute durch Baar zum Bahnhof.

Apfelzweig

Apfelzweig

Ein Kommentar

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die sechste Etappe – der Bericht 2. Teil

Kurz vor dem Kreisel in Sihlbrugg führte der Weg auf einen kleinen Hügel. Hier war bereits das Hundegebell des Tierheims oder Hundezwingers zu hören. Auf meinem Weg nach Baar folgte ich nun dem Wegweiser „Saumweg„. Ein eigentlich recht idyllisches Hotel liegt etwas versteckt hinter dem vielbefahrenen Kreisel. Zu Fuss war ich an diesem wohl amrikanischsten Flecken der Schweiz noch nie unterwegs.

Kreisel Sihlbrugg

Kreisel Sihlbrugg

Es geht ein Stück den stauenden Autos entgegen und dann weg von der Strasse. Ein Bauernhof liegt idyllisch am Hügel. Es hat drei Zwerggeissen und einen schönen Bauerngarten.

Bauernhaus

Bauernhaus

Aber auch eine blau-graue Katze mit ganz orangenen Augen, übergewichtig und in eine Art Käfig gesperrt. Der Käfig hat einen Innen- und einen Aussenraum – ich hatte es zuerst für eine Volière gehalten. Im Innenraum hängen viele Auszeichnungen. In die anderen drei Käfige schaue ich schon gar nicht erst. Auch die Kühe auf der Weide sind verdreckt – so können Idyllen von Nahe aussehen…

In Walterswil begann es leicht zu regnen, und so wollte ich bei der Kirche mein Frühstück essen. Ich stellte aber fest, dass offensichtlich das ganze Walterswil die „International School of Zug and Lucerne“ ist und es deswegen und / oder der momentanen Grossbaustelle rundherum kein Durchkommen gab. Ich stieg über eine Absperrung, um zum kleinen Wäldchen zu kommen, wo ich dann auf einem Baumstamm mein Frühstück ass. Zum Glück war der Regen schon wieder vorbei.

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die sechste Etappe – der Bericht 1. Teil

Das Sihltal kann ziemlich neblig sein am Morgen und so war es nur von Vorteil, dass ich mit dem Zug bis Baar fahren musste, um dann in den Zug zurück ins Sihltal umzusteigen. Bei dichtem Nebel wäre ich einfach sitzen geblieben und zur arbeiten gegangen. Doch obwohl es beim Durchfahren noch fast ganz dunkel war, war klar, dass es keinen Nebel hatte und ich also in Baar umsteigen würde. Für alle Fälle hatte ich sogar eine Taschenlampe eingepackt. Als ich aber kurz nach sieben bei der Station Sihlbrugg ausstieg, war es schon schön hell. Am Himmel hatte es ein paar rosa Wolken und den fast-noch-voll Vollmond.

Ich nahm den Weg der Sihl entlang, den ich immer aus dem Zug sehe. Auf dem Weg hatte es sogar Boviste und andere Pilze. Drei Gänsesäger fliegen vorbei und auch die Wasseramsel, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, zischt über das Wasser. Nach einer halben Stunde taucht die Sonne die obersten Baumwipfel in warmes Orange, und ich habe die Grenze des neu eröffneten wildnisparks erreicht. Das Gebiet ist mehrheitlich Naturschutzgebiet und eigentlich eine schöne Landschaft,  nicht konstant das Gedröhne der Sihltalstrasse zu hören wäre.

Für ein paar schlechte iPhone-Fotos – aber gute Eindrücke – hat es auch noch gereicht.

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