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die erste Etappe – der Bericht, Teil 2

Bei der Sihlpost strömen mir die PendlerInnen entgegen. Ich – zurAbwechslung mal in der Gegenbewegung – spaziere zur Brücke über die Sihl. Ein Graureiher steht auch hier. Zudem hat es zwei weisse Hausenten. Bei der Riobar überquere ich die Strasse und folge nun nicht der Sihl sondern nehme die paar Stufen hinunter zum Schanzengraben.
Und sofort scheint die Stadt weit weg. Enten schlafen, der Gesang von Amsel, Buchfink und Kohlmeise in der Luft und der Verkehr nur ganz leise im Hintergrund. Der Weg entlang des Kanal ist glücklicherweise nicht überschwemmt, der holzige Steg teilweise jedoch recht rutschig. Dieser „boardwalk“ erinnert mich immer an den Riverwalk in San Antonio, TX. Eine Schar Alpensegler zischt schreiend über mich hinweg, eine Taube transportiert ein Steckchen für ein (weiteres) Nest und ein Schwan faucht mich an.
Wegen einer der berühmt-berüchtigten Baustellen komme ich auf diesem Weg nicht ganz bis zum See.
Mit kleinem Umweg komme ich doch noch zum See und gönne mir mein Frühstück mit Aussicht auf Mauersegler, Blasshühner, Haubentaucher, Stockenten (4 immature ca. 3/8) und einer Lachmöwe.
Kurz vor der Badi Enge drehe ich ab in Richtung Bahnhof Enge, von wo ich den Zug via Zürich HB nach Luzern nehme.

Fundstück 1Velo

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