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die vierzehnte und letzte Etappe – der Bericht

Das war es nun also: die letzte Etappe bis zur Arbeit. Nach dem verregneten ersten Versuch, war für Mittwoch besseres Wetter vorher gesagt und so wiederholte ich die Strecke von Ebikon bis Luzern. Es war neblig in Ebikon und ich wollte schon zum Starten erstmal einen Kaffee trinken gehen. Aber 1. scheint es in Ebikon beim Bahnhof keinen Ort zu geben, wo ich einen Kaffee bekommen hätte und 2. riss der Nebel gegen Luzern hin schon auf. Und so machte ich mich auf den Weg. Die Vögel waren schon einiges munterer als letztes Mal. Doch das Wetter überlegte es sich noch einmal und der Nebel wurde nochmals dichter. So hatte ich leider kein schönes Licht auf der Spinne mit Tau und einer speziellen Struktur in ihrem Netz.

Spinne mit speziellem Netzmuster

Ich wartet auf etwas Sonne und spazierte durch die Wiese. Es gab aber noch keine Sonne, dafür hatte ich nachher nasse Füsse.

Ried und Wiese beim Rotsee

Es sah nicht mehr so aus, wie wenn bald die Sonnen scheinen würde und so spazierte ich diesmal auf der Maihof-Seite dem Rotsee entlang. Nach dem Bootshaus wärmte mich endlich die Sonne und ein paar Vögel erhellten mein Gemüt. Am meisten die Reiherente mit ihrem Kleinen, weil es das erste Mal war, dass ich ein kleines Reiherentchen in der Schweiz sah.  Offenbar brüten sie jetzt häufiger in der Schweiz.

Mama Reiherente mit dem ein paar Tage alten Nachwuchs

fifties style: Hunde an die Leine

Seerosen und Blässhuhn

Zottiger Bienenkäfer (Trichodes alvearius)

Über den Bramberg und mit einem kleinen Abstecher in den Wettsteinpark erreichte ich nach rund 75km und 25 Stunden meine Arbeit. 🙂

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die achte Etappe – Probelauf

Mittwoch, 27. Januar, es soll der schönste Tag der Woche sein – über dem Nebel. In Zug liegt dick der Hochnebel, das Licht ist grau. Ich bleibe wieder einmal im Zug sitzen und fahre direkt zur Arbeit. Doch die SBB spielt Schicksalsgöttin: Vor unsrem Zug bleibt offenbar ein Güterzug wegen technischen Problemen stehen und blockiert die Strecke. Wir bleiben kurz nach Zug stehen und nach ca. einer halben Stunde fahren wir zurück nach Zug.
Es ist unterdessen etwas heller geworden, und so entscheide ich mich nach einem Kaffee, die neue Kamera bei diesen nicht allzu guten Lichtverhältnissen zu testen.
An der Seepromenade ist es relativ ruhig. Im Rehgehege hat es auch Hausenten, die ich hier zum ersten Mal sehe.

Hausenten im Rehgehege

Ich meine mal gehört zu haben, dass Hausenten von Laufenten kommen. Laufenten haben ihre Beine weiter hinten am Bauch, können damit aufrechter stehen und somit besser laufen.

Hausente

Die Beine der Laufente sind weiter hinten.

Der Tag wollte nicht wirklich freundlicher werden und blieb einfach grau. Einige Fotos sind jedoch ganz gut raus gekommen.

Grau in Weiss

erpel

Der Stockenterich kontrastiert gut mit dem Algengrün.

Stockente

Die Stockente beobachtet trotz Schlafstellung.

Graureiher Spuren

Spuren im Schnee: Graureiher im Vergleich zu meiner Fussspitze.

Bergstelze

Ausser Spatzen war kein Singvogel zu hören und nur eine Bergstelze zu sehen.

Kormoran

ein Kormoran

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die achte Etappe: Zug – Cham

Eine meiner letzten drei Möglichkeiten noch in diesem Jahr bis Cham zu komme, ist schon vorbei: der Nebel! Nachdem es am Montag geschneit hat, wäre es die erste Etappe mit Schnee gewesen. Mit Sonne hätte es bestimmt schöne Fotos gegeben. Da es im Moment eher kalt ist, habe ich vielleicht noch die Chance auf Schnee und Sonne.

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die siebte Etappe – der Bericht

Diesmal war ich nicht so früh unterwegs in der Hoffnung, dass sich der Nebel dann schon aufgelöst haben könnte. Vor Baar gab es Sonnenschein und so stieg ich bei sich lichtendem Nebel in Baar aus. Für den Weg nach Zug hatte ich mir einen kleinen Umweg via Lorze vorgenommen. Unterwegs sah ich Appenzeller Spitzhauben Hühner, deren Gockel sogar kleine rote Teufelshörner besitzt.

Güggel mit Hörnern

Güggel mit Hörnern

Huhn - wohl keine Spitzhaube

Huhn - eher keine Spitzhaube


Ein kurzer Weg durch ein Wohngebiet und dann einer Gärtnerei entlang zu Lorze. Mit dem leichten Nebel gab es wunderschöne Bilder, die allerdings fotografisch gar nicht so einfach festzuhalten sind.

Zierkürbis

Zierkürbis

blau mit tau

Blau mit Tau

Zwischen Lorze und Autobahn gibt es einen Abschnitt, der wie renaturiert aussieht, vielleicht ist es auch eine Art Überlauf, falls die Lorze Hochwasser führt. Jetzt waren nur kleine Wassertümpel da und mit den Steinhaufen und Büschen sieht es aus wie ein kleines Paradies für alle Arten von Kleintieren. Ich sah ein kleiner Vogel mit gestreifter Brust, den ich leider nicht identifizieren konnte.

renaturierter Lorze-Überlauf?

renaturierter Lorze-Überlauf ?

Kurze Zeit sah es sogar so aus, wie die Sonne den Nebel vertreiben könnte, aber genau das Gegenteil war der Fall – er wurde immer dichter. So konnte ich zwar noch die Natur innerhalb von ein paar Metern bestaunen, aber wie die Landschaft aussieht, habe ich keine Ahnung. Auch eine Schar Stare flog durch den Nebel und suchte ein paar Beeren und irgendwo riefen die Krähen.

nebel2

Nebel

herbstfarben1

Herbstfarben: Blätter

herbstfarben2

Herbstfarben

Kurz vor dem Bahnhof in Zug gab es dann doch noch ein paar Sonnenstrahlen und so konnte ich die beiden Distelfinken (Stieglitze) fotografieren.

Distelfink

Distelfinken

aster

Aster ?

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24. September

Es wird langsam Herbst. Am Morgen hängen die Nebel tief – kein gutes Licht für einen Morgenspaziergang. Dennoch lässt sich auch aus dem Zug die Natur in „Kürzestmomenten“ geniessen, z.B wenn sich im nebligen Morgenlicht sich Stare auf den Hochspannungsleitungen besammeln.
Auf der Heimfahrt durchbrechen einzelne Sonnnstrahlen die Nebelwolken. Auf den Feldern wird geerntet und danach stöbern Krähen, Tauben, Lachmöwen nach Überresten. Graureiher stehen still am Feldrand, ein Turmfalke und Mäusebussarde fliegen darüber hinweg.
In Cham stehen die jungen Nilgänse am Wasser und ich hoffe sie einmal von Nahem zu sehen.
Für die nächste Etappe brauche ich neben Zeit am liebsten einen nebelfreien Tagesbeginn und beides scheint im Moment nicht ganz einfach.

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