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die elfte Etappe – der Bericht 2. Teil

Mit einem letzten Blick auf den Zugersee und dem Gedanken, dass ich in dem Ried da unten auch einen ganzen Tag verbringen könnte, wende ich mich nach Westen, überquere „meine“ Zugstrecke und biege ins Golfgebiet ein. Vorbei an einem Bauernhof und der riesigen Abfallhalde durchquere ich den Golfplatz auf den erlaubten Strassen. Dank den Elstern sehe ich an einem der Wasserlöcher eine Bekassine (Schnepfenart) auffliegen und sich danach wieder setzen, wo sie so getarnt ist, dass ich sie nicht mehr ausmachen kann. Bei Holzhäusern muss ich ein kurzes Stück der Strasse entlang gehen, danach überquere ich noch die Autobahn und bin bald in Rotkreuz. Zum Schluss tuckert noch eine „Tante Ju“ über mich hinweg, womit ich heute sehr vieles gesehen habe, was fliegt: neben den vielen Vögeln auch je ein Sport- und Verkehrsflugzeug, einen Helikopter, einen Düsenjet und die Ju.

Der Zug und die Rigi

Abfallhalde und Deponie

Mistel ohne Drossel

Auf der ganzen grossen Wiese hat es Baugespanne - vielleicht wird auch dieses Haus bald abgerissen.

Tante Ju

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die neunte Etappe: Zug Chollermüli – Cham Alpenblick

Morgenstimmung am Zugersee

Der Schnee ist weg und der Frühling übt. Für die nächste Etappe werde ich wohl wieder früher aufstehen müssen, wenn ich die Sonne nicht schon hoch oben am Himmel stehen haben will. Für heute ging es knapp noch, so um 8.10 Uhr los zu laufen – die Sonne blinzelt erst über den Zugerberg. Auf dem direkten Weg ist meine heutige Strecke nur 1.2 km lang. Ich nehme aber den Umweg dem See entlang.

Der Feldsperling sucht sich schon mal ein Häuschen.

Dem kleinen Flüsschen entlang scheint die Sonne in die kahlen Bäume und das Vogelkonzert ist schon in vollem Gange: Blau- und Kohlmeisen und Buchfinken kann ich identifizieren. Doch da hat es noch dieses gefiepe und gezehre welches mich genauer hinschauen lässt: die Stare sind zurück! Der Frühling ist definitiv in den Startlöchern. Aber ans Schwimmen will ich dann doch noch nicht denken:

Hinweis zum Nacktschwimmen

Noch sind die Vögel die hauptsächlichen Frühlingsboten: sie singen, bauen ein Nest (Graureiher), drehen Blätter um, um Würmer und Insekten zu finden (Amseln), kämpfen mit erhobenem Hinterteil (Blässhühner) oder balzen auf ihre Weise indem sie den Hals strecken, den Kopf aufs Wasser legen und komische Laute von sich geben (Haubentaucher).
Auf der Riedfläche gibt’s noch kein Zeichen einer hellgrünen Blattspitze – vor vier Tagen lag hier noch zentimeterweise Schnee. An ein paar Büschen sind aber doch schon die Kätzchen ganz leicht aufgegangen.

Wie Schnecken schleichen sich die Kätzchen aus ihren Häuschen.

Wenn die Sonne von einer Schleierwolke verdeckt wird, ist es plötzlich ganz still. Im Westen wird es sogar ganz grau, aber die Sonne vermag immer wieder ein paar wärmende Strahlen hinab zu senden. Schön ist es, wieder unterwegs zu sein.

Es sind nur noch 150 Reiherenten da - es waren bestimmt mal mindestens 1000.

Im Uferschilf des Ochsenbachs sitzen viele Knäckenten versteckt.

Farbenfrohe S-Bahn-Station

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