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die achte Etappe: Zug – Zug Chollermüli

Im Januar war es nichts mit dem Erwachen aus dem Winterschlaf, aber für den ersten Februartag war die Wettervorhersage hochnebellos. Ich packte die Chance. Der Himmel war zwar nicht wolkenlos, doch die Stimmung ganz toll: Kälterekord in der Schweiz für diesen Winter (mindestens -5 Grad in Zug), alles frisch verschneit und der Zugersee ganz aufgewühlt.

Zugersee mit Alpenpanorama

Wind auf der Rigi

Im Gegensatz zum Probelauf von letzter Woche waren die Vögel auf dem See mit diesem Wellengang kaum zu fotografieren.

Blässhühner bei hohem Wellengang

Blick zurück nach Zug

Dafür zeigte sich der Seidenreiher, der auch dieses Jahr hier überwintert.

Seidenreiher

Seidenreiher zwischen den Booten

Ein paar Vögel scheinen kalte Füsse zu haben.

... wenigstens nur ein kalter Fuss

Morgenwäsche oder kalte Füsse?

Im Hafen hatte es heute auch ein paar Löffelenten.

Löffelenten (links: Weibchen; vorne: Männchen)

Und dann tatsächlich, kurz vor der Badi um 8.50 schien mir die Sonne auf den Rücken.

Die Sonne über dem Zugerberg.

Mit der Sonne ertönten auch die Gesänge der Grün- und Buchfinken und Kohlmeisen, die in den Bäumen herum turnten.
Bei der Badi lässt sich durch Spalten des, von einem berühmten asiatischen Künstler erstellten/konzipierten, Zaunes schauen. Hier habe ich schon schöne Fotos von den Graugänsen gemacht. Heute aber war die Badi fast vogelfrei. Vor dem Naherholungsgebiet Brüggli schwimmt eine Nilgans und eine männliche Mandarinente bei den Stockenten. Beim Brüggli und danach ist Naturschutzgebiet und alle Leute mit ihren Hunden haben diese nicht an der Leine – das nervt.

Hunde an die Leine!

Bei der Chollermüli bin ich mir nicht sicher, ob die Batterien der neuen Kamera bald tot sind, und so entschliesse ich mich, hier die S-Bahn nach Luzern zu nehmen. Übrigens: in der iPhone SBB App gibt es nur die Haltestelle „Zug, Kollermüli“ und nicht etwa Chollermüli … Zug Chollermüli – einfach kein Komma eingeben nach Zug …

Haltestelle Chollermüli mit der Müli im Hintergrund

Eiszapfen beim Wasser

Eis am Ast - Erstarrung - Bewegung

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die sechste Etappe – der Bericht 3. Teil

Kurz darauf trete ich aus dem Wald und sehe die Berge von der Rigi bis zum Pilatus. Ich nehme nicht den Weg direkt nach Baar, sondern gehe rechts zu den Bauernhöfen, welche bei der Bahnlinie sind. Neben den kurzstämmigen Apfel- und Birnbaumreihen hat es auch noch ein paar alte Hochstämmer, bei welchen die Früchte auf den Boden fallen. Im hohen Gras ist der Starenschwarm nur sichtbar, wenn die Vögel auffliegen – dann setzen sie sich wieder und versinken im Grün. Einige sitzen aber lieber auf den Drähten.

Stare

Stare

Elster und Stare

Elster und Stare

Der erste Bauernhof ist ein Erlebnishof von Volg (dass es das gibt, hätte ich nicht geahnt…) und es hat zwei Schweine und zwei Geissen. Bei den Schweinen bleibe ich etwas, weil die eine so zutraulich auf mich zu kommt und auch weil es wieder zu regnen begonnen hat.

Ringelschwanz

Ringelschwanz

Glücksschwein

Glücksschwein

... und nach dem Suhlen

... und nach dem Suhlen

Geiss

Geiss

Noch etwas weiter hat es auch noch Schafe, die unter den Nussbäumen grasen.

Schaf

Schaf

Um irgendwie über den Bach zu kommen, gehe ich den Zwetschgenbäumchen entlang, muss dann aber querfeldein, werde von neugierigen Kälber ännet dem Zaun begleitet (zum Glück nicht von einem zornigen Bauern). Das kleine Weglein welches ich anpeile, stellt sich als Kanal heraus, doch ich kann mich am Maisfeld entlang drücken und komme so endlich auf das Strässlein, welches mich über das Bächlein zur Baarer Allmend bringt.

Dort stehen fünf Graureiher im Feld und ich kann mir endlich diese eingezäunten Waldquadrate anschauen, die vom Zug aus so künstlich auf der grossen Wiesenfläche stehen. Es scheint sich um Anlagen des Pumpwerkes, also der Wasserversorgung zu handeln.

eingezäuntes Waldquadrat

eingezäuntes Waldquadrat

Nach dem Lüften dieses Geheimnisses spaziere ich meine letzten Meter für heute durch Baar zum Bahnhof.

Apfelzweig

Apfelzweig

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