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die sechste Etappe – der Bericht 2. Teil

Kurz vor dem Kreisel in Sihlbrugg führte der Weg auf einen kleinen Hügel. Hier war bereits das Hundegebell des Tierheims oder Hundezwingers zu hören. Auf meinem Weg nach Baar folgte ich nun dem Wegweiser „Saumweg„. Ein eigentlich recht idyllisches Hotel liegt etwas versteckt hinter dem vielbefahrenen Kreisel. Zu Fuss war ich an diesem wohl amrikanischsten Flecken der Schweiz noch nie unterwegs.

Kreisel Sihlbrugg

Kreisel Sihlbrugg

Es geht ein Stück den stauenden Autos entgegen und dann weg von der Strasse. Ein Bauernhof liegt idyllisch am Hügel. Es hat drei Zwerggeissen und einen schönen Bauerngarten.

Bauernhaus

Bauernhaus

Aber auch eine blau-graue Katze mit ganz orangenen Augen, übergewichtig und in eine Art Käfig gesperrt. Der Käfig hat einen Innen- und einen Aussenraum – ich hatte es zuerst für eine Volière gehalten. Im Innenraum hängen viele Auszeichnungen. In die anderen drei Käfige schaue ich schon gar nicht erst. Auch die Kühe auf der Weide sind verdreckt – so können Idyllen von Nahe aussehen…

In Walterswil begann es leicht zu regnen, und so wollte ich bei der Kirche mein Frühstück essen. Ich stellte aber fest, dass offensichtlich das ganze Walterswil die „International School of Zug and Lucerne“ ist und es deswegen und / oder der momentanen Grossbaustelle rundherum kein Durchkommen gab. Ich stieg über eine Absperrung, um zum kleinen Wäldchen zu kommen, wo ich dann auf einem Baumstamm mein Frühstück ass. Zum Glück war der Regen schon wieder vorbei.

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