Schlagwort-Archive: Vögel

die zwölfte Etappe – Statistik

Etappenzeit: 2h 19min 15sec
Distanz: 4.86 km
Anzahl Vogelarten: 28 (plus wahrscheinlich Grauschnäpper, Drosseln, zwei junge Mittelmeermöwen und ein gelblicher Vogel)
Andere Tiere: Hunde, Kühe, Pferde, Pony, Mücken, Schnecken, Schmetterling, Libelle, Eidechsen, Frosch (Quaken)
Musik im Kopf während dem Spazieren: Let’s Talk About Love – Celine Dion


Total

Die Zahlen in Klammern sind die Zahlen mit der 2. Version der 6. Etappe:

Zeit: 17h 52min 08sec (18h 55min 48sec)
Distanz: 61.54 km (56.72 km)
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 19 (21) – Fisch, Schnecken, Maus, Schmetterlinge, Hunde, Katzen, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine, Hausschweine, Schafe, Kühe, Hühner, Hausenten, (Esel), Mücken, Eidechsen, Froschgequake

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Eingeordnet unter 12. Etappe, Statistik

die zwölfte Etapppe: Rotkreuz – Gisikon/Root

Lange hat es gedauert, bis ich endlich wieder eine Etappe unter die Füsse nehmen konnte. Am 29. Juni war es schon die Zwölfte und ich komme immer näher an Luzern heran. Ausserdem war ich das erste Mal nicht alleine unterwegs: meine Partnerin begann mit mir kurz nach sieben Uhr in Rotkreuz die dritt- oder viertletzte Etappe.
Den Bahngeleisen oder besser den Schallschutzwänden entlang wartet kurz nach Rotkreuz (oder immer noch Rotkreuz) eine erste Überraschung: ein kleiner idyllischer See in Mitten eines Naturschutzgebietes. Dann spazierten wir bis zum Reussufer und in der Morgensonne dann dem Fluss entlang. Wir hörten viele Vögel trällern, Frösche quaken und die Autobahn von ennet der Reuss brummen. Auf den Weiden grasten Kühe, Graureiher und Krähen. Nach dem Restaurant Tell, wo früher die Autobahn nach Zürich (von Luzern aus) begann, war es nur noch ein kurzes Stückchen bis zum Bahnhof von Gisikon/Root.

Der kleine idyllische See bei Rotkreuz.

Der Mäusebussard versteckt sich gut in den Blättern.

Im Anflug auf leuchtendes Gelb.

Eine kleine Libelle macht Pause auf einem Blatt.

Diese Kuh hat eine auffällige Gesichtszeichnung.

Unten links eine Rauchschwalbe und oben rechts ein Waldbaumläufer: siehst Du sie?

Es gibt sogar Gorillas in den Bäumen bei Gisikon!

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die neunte Etappe – Statistik

Etappenzeit: 1h 14min 27sec
Distanz: 2.07 km
Anzahl Vogelarten: 27
Andere Tiere: Hunde, Schafe
Musik im Kopf während dem Spazieren: nichts – nur das Frühlingskonzert der Vögel


Total

Die Zahlen in Klammern sind die Zahlen mit der 2. Version der 6. Etappe:

Zeit: 12h 09min 26sec (13h 12min 56sec)
Distanz: 48.03 km (43.21 km)
Vogelarten: siehe Liste
Andere Tiere: 17 (19) – Fisch, Schnecken, Maus, Schmetterlinge, Hunde, Katzen, Bienen, Hummeln, Fliegen, Libellen, Pferde, Ponys, Ziegen, Wollschweine, Hausschweine, Schafe, Kühe, Hühner, Hausenten (Esel)

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die neunte Etappe: Zug Chollermüli – Cham Alpenblick

Morgenstimmung am Zugersee

Der Schnee ist weg und der Frühling übt. Für die nächste Etappe werde ich wohl wieder früher aufstehen müssen, wenn ich die Sonne nicht schon hoch oben am Himmel stehen haben will. Für heute ging es knapp noch, so um 8.10 Uhr los zu laufen – die Sonne blinzelt erst über den Zugerberg. Auf dem direkten Weg ist meine heutige Strecke nur 1.2 km lang. Ich nehme aber den Umweg dem See entlang.

Der Feldsperling sucht sich schon mal ein Häuschen.

Dem kleinen Flüsschen entlang scheint die Sonne in die kahlen Bäume und das Vogelkonzert ist schon in vollem Gange: Blau- und Kohlmeisen und Buchfinken kann ich identifizieren. Doch da hat es noch dieses gefiepe und gezehre welches mich genauer hinschauen lässt: die Stare sind zurück! Der Frühling ist definitiv in den Startlöchern. Aber ans Schwimmen will ich dann doch noch nicht denken:

Hinweis zum Nacktschwimmen

Noch sind die Vögel die hauptsächlichen Frühlingsboten: sie singen, bauen ein Nest (Graureiher), drehen Blätter um, um Würmer und Insekten zu finden (Amseln), kämpfen mit erhobenem Hinterteil (Blässhühner) oder balzen auf ihre Weise indem sie den Hals strecken, den Kopf aufs Wasser legen und komische Laute von sich geben (Haubentaucher).
Auf der Riedfläche gibt’s noch kein Zeichen einer hellgrünen Blattspitze – vor vier Tagen lag hier noch zentimeterweise Schnee. An ein paar Büschen sind aber doch schon die Kätzchen ganz leicht aufgegangen.

Wie Schnecken schleichen sich die Kätzchen aus ihren Häuschen.

Wenn die Sonne von einer Schleierwolke verdeckt wird, ist es plötzlich ganz still. Im Westen wird es sogar ganz grau, aber die Sonne vermag immer wieder ein paar wärmende Strahlen hinab zu senden. Schön ist es, wieder unterwegs zu sein.

Es sind nur noch 150 Reiherenten da - es waren bestimmt mal mindestens 1000.

Im Uferschilf des Ochsenbachs sitzen viele Knäckenten versteckt.

Farbenfrohe S-Bahn-Station

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die sechste Etappe (2. Version) – der Bericht

Zehn Tage nach meiner letzten Etappe von Sihlbrugg Station nach Baar stand ich also wieder um 7.15 beim Bahnhof Sihlbrugg. Nachdem ich letztes Mal den Weg der Sihl entlang gewählt hatte, wollte ich unbedingt noch die Variante über den Hügel ausprobieren – sozusagen über dem Tunnel der Bahn und somit „näher“ an meinem üblichem Arbeitsweg.
Zehn Tage im Herbst machen ziemlich was aus in punkto Tageslicht. (Bezüglich Temperatur auch: wohl mindestens 10 Grad kälter.) Es war weder wie erwartet wolkenlos noch nur leicht bewölkt, sondern fast stockdunkel und nachdem mir meine Eltern noch ein paar Räubergeschichten zum Sihlwald erzählt hatten, lief ich nicht sofort los, sondern liess es noch etwas tagen. Über die viel befahrene Sihltalstrasse führt eine Überführung direkt in den Wald. Es geht den Hügel hinauf und es hatte viel Laub und Pilze. Im Frühling wäre der Duft des Bärlauchs wohl allgegenwärtig. Die Vögel zeigten sich nicht und ich meinte Kohl- und Blaumeisen und Amseln an ihren Gesängen zu erkennen. Kurz vor der Anhöhe geht es nach rechts in die Kernzone des Wildnisparks. Mein Weg führte mich aber nach Links aus dem Wald raus zum Schweikhof. Die schneebedeckten Alpen waren zu sehen aber leider war der Himmel immer noch bedeckt und das Licht miserabel.

Tellergrosse Pilze (unten meine Schuhspitze)

Tellergrosse Pilze (unten meine Schuhspitze)

In einem Baum, der schon gar keine Blätter mehr hatte, hielt sich ein Buntspecht an einem Ast und irgendwie sah er etwas durchfroren aus. Etwas weiter waren Buchfinken am Buchennüsse knacken.

Auf dem Weg nach Ebertswil hatte es zwei kleine Naturschutzgebiete an welchen ich jeweils etwas stehen blieb. Mit dem schlechten Licht war es sehr schwierig die Vögel zu identifizieren.Einfach waren nur die Eichelhäher und die Blaumeisen. Da kleine Kiesgrubenbiotop umflogen Scharen von Buch- und Grünfinken und ich konnte sogar einen Bergfink ausmachen. In Ebertswil hatte es einen schönen Garten mit – trotz der Kälte – schön blühenden Blumen. An einer verdorrten Sonneblume pickte ein Distelfink Samen. Am Ende des Dorfes hatte es Ponys, Pferde, Esel, Geissen und Hausenten.
Kurz nach Eberswil hatte es ein Feld verdorrtes Feld mit Disteln und ein grosser Schwarm Distelfinke (sicher 100 Vögel) liess sich darauf nieder. Aus einem nahe gelegenen Baum flogen 30 Ringeltauben auf. Leider konnte ich auch diese beiden Naturschauspiele mangels Sonnenlicht nicht fotografisch fest halten.

Schöne Spielkuh in Ebertswil

Schöne Spielkuh in Ebertswil

Grosse Baustelle beeinträchtigs Landschaftsbild

Grosse Baustelle beeinträchtigt Landschaftsbild

Den Ausblick beim Milchsuppenstein liess ich rechts liegen. Mein Weg führte mich wieder in den Wald, wo die Buchennüsse und Eicheln unter meinen Schritten knackten. Erst unten auf der Ebene schien plötzlich die Sonne und begleitete mich bis Baar. Diesmal ging ich an den Schrebergärten vorbei und sah das Entengehege unter der Eisenbahn mit exotischen Enten (Zwergsäger, Bahamasente, Mandarinente und diversen Gänse u.a. Streifengänse). Auf die Minute, als ich in Baar auf das Perron kam, fuhr der Zug ein, der mich nach Luzern brachte.

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die zweite Etappe – der Bericht

Ab Bahnhof Enge führt mein Weg heute dem Zürichsee entlang. Doch was so beschaulich tönt, ist es nicht nur.

Hafen Enge

Hafen Enge

Zürichsee

Zürichsee

Am Sonntag wurde dem See entlang der Ironman Zürich durchgeführt und die Spuren waren noch überall präsent.

Ironman - Überreste

Ironman - Überreste

Nach dem Hafen überrascht mich eine Brandgans – nicht gerade üblich auf dem Zürichsee.
Auf der Landiwiese war trotz der frühen Morgenstunde putzen und aufräumen angesagt. Wo es sonst idyllisch und verträumt ist, haben sich die Schwäne, Stockenenten und Blässhühner auf die Saffa-Insel zurück gezogen. Hubstapler karren Material umher und ich denke, dass die grossen Zelte doch eigentlich für das Theaterspektakel stehen gelassen werden könnten.

Landiwiese nach dem Ironman

Landiwiese nach dem Ironman

Wechselzone am Tag danach

Wechselzone am Tag danach

Etwas weiter werden die Dampfschiffe heraus geputzt und über mir wird ein Sperber von anderen Vögeln vertrieben. Kurz danach scheint mir zum ersten Mal die Sonne ins Gesicht und die Wasservögel putzen sich am Kiesstrand. Leider ist auch hier nichts mit Ruhe, denn ein Saubermann wirbelt mit einem Laubbläser (im Sommer!) Staub auf. Er selber trägt selbstverständlich suvakonform Ohrenschutz!
Nach der roten Fabrik lasse ich den „Hoffnungsweg“ rechts liegen und entschliesse mich erst beim Wegweiser „Ortsmuseum“ die lärmige Seestrasse zu verlassen. Irgendwo an dieser Kilchbergerstrasse wachsen Aprikosen, Kiwi und Feigen und an den blühenden Schmetterlingsbäumen (falscher Flieder / Buddlaia / Butterlfly Bush) hat es, wie der Name sagt, viele Schmetterlinge. Also doch noch ein richtiger Sommerspaziergang!

Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

Distelfalter

Distelfalter

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die erste Etappe – der Bericht, Teil 2

Bei der Sihlpost strömen mir die PendlerInnen entgegen. Ich – zurAbwechslung mal in der Gegenbewegung – spaziere zur Brücke über die Sihl. Ein Graureiher steht auch hier. Zudem hat es zwei weisse Hausenten. Bei der Riobar überquere ich die Strasse und folge nun nicht der Sihl sondern nehme die paar Stufen hinunter zum Schanzengraben.
Und sofort scheint die Stadt weit weg. Enten schlafen, der Gesang von Amsel, Buchfink und Kohlmeise in der Luft und der Verkehr nur ganz leise im Hintergrund. Der Weg entlang des Kanal ist glücklicherweise nicht überschwemmt, der holzige Steg teilweise jedoch recht rutschig. Dieser „boardwalk“ erinnert mich immer an den Riverwalk in San Antonio, TX. Eine Schar Alpensegler zischt schreiend über mich hinweg, eine Taube transportiert ein Steckchen für ein (weiteres) Nest und ein Schwan faucht mich an.
Wegen einer der berühmt-berüchtigten Baustellen komme ich auf diesem Weg nicht ganz bis zum See.
Mit kleinem Umweg komme ich doch noch zum See und gönne mir mein Frühstück mit Aussicht auf Mauersegler, Blasshühner, Haubentaucher, Stockenten (4 immature ca. 3/8) und einer Lachmöwe.
Kurz vor der Badi Enge drehe ich ab in Richtung Bahnhof Enge, von wo ich den Zug via Zürich HB nach Luzern nehme.

Fundstück 1Velo

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